Aufruf zum Alternativen Volksbühnengipfel***

Liebe Verbündete, liebe Interessierte, (english below)

am 6. Juli 2019 wird ab 16 Uhr ein alternativer Volksbühnen-Gipfel im Club- und Kulturhaus Mensch Meier stattfinden.
Wir sind dabei ein Programm zusammenzustellen und würden uns sehr über einen Beitrag von dir freuen. Falls es terminlich Probleme gibt, sind immer auch Videobotschaften o. ä. möglich.
Das Programm wird sich zusammensetzen aus: Redebeiträgen, Workshops, Performances, Theater, Musik, Podiumsgesprächen, Küfa und geht dann fließend über in eine Party ab 0.00 Uhr. Bitte leite diesen Aufruf auch unbedingt weiter an Menschen deines Vertrauens.
Wir suchen also
1. Menschen, die einfach etwas dazu sagen wollen, was ihnen die Volksbühne bedeutet hat und warum oder auch in Zukunft Bedeuten könnte, wenn alles gut läuft.
2. Menschen, die über die prekären Bedingungen im Theater- und Kunstbetrieb berichten – über Ausbeutung, Ängste, Sexismus, Unfreiheiten und Abhängigkeiten. (Diese Beiträge können nach Wunsch auch
vermummt/anonymisiert mit verzerrter Stimme vorgetragen werden, damit keine existenziellen Bedrohungen entstehen)
3. Menschen, die sich mit Selbstorganisationsprozessen und Beteiligungsverfahren beschäftigen, diese fördern oder fordern in Bezug auf Arbeiten, Wohnen, Gärtnern, Lernen uvm.
4. Menschen, die einfach ihre Werke zeigen wollen – ihre Bilder, ihre Musik, ihre Fotos, ihren Tanz, ihr Stück, ihre Performance, ihren Kurzfilm, ihre Installation.
5. Menschen, die etwas zu sagen haben über die Verdrängung linker Kulturräume, über Methoden von Verdrängung und Strategien dagegen. 6. Menschen, die Kapitalismus, Sexismus, Rassismus, Konkurrenzkampf, Entsolidarisierung, Wachstumsdiktat, Kommerzialisierung,
Umweltzerstörung, Imperialismus ablehnen, so wie wir.

Hintergrund:

Vor genau einem Jahr fand in der Akademie der Künste der
Volksbühnen-Kongress „Vorsicht Volksbühne!“ statt. Im kleinen Kreis der etablierten Theaterwelt wurden Meinungen vorgetragen und diskutiert. Publikumsbeteiligung? Fragen danach, welches Theater diese Stadt eigentlich braucht? Politische Aufarbeitung der Geschehnisse? Visionen? Nada!
Das Ergebnis lautete, dass es eine Findungskommission oder eine Art Dauerkongress geben werde zur Zukunft dieses besonderen Theaters. Doch nichts davon wurde umgesetzt. Mit diesem alternativen Kongress wollen wir daran erinnern, dass es sehr wohl Menschen gibt, die mitreden wollen, die aus einer antifaschistischen und antikapitalistischen Haltung heraus Interesse daran haben, was mit diesem Haus geschieht, die ein historisches Bewusstsein dafür haben, warum es wichtig ist, dass die momentane Volksbühne Berlin wieder zur Volksbühne am
Rosa-Luxemburg-Platz wird.

Kontakte: Mail – vbb-koop@riseup.net
Facebook: B6112 /@StaubzuGlitzer
Twitter: @StaubzuGlitzer
Tel: +49176 61110631
Web: staubzuglitzer.de

Konzeptvorschlag für die Volksbühne :
https://www.nachtkritik.de/images/stories/pdf/B6112_Broschure.pdf

Liebe Grüße

Dear powerful people,

on 6th of July 2019, an alternative Volksbühnen summit will take place in the Club and Cultural Center Mensch Meier from 4 pm.
We are in the process of putting together a program and would be very pleased to receive your contribution. If there are scheduling problems, video messages or the like are always possible.
The program will consist of: Speeches, Workshops, Performances, Theater, Music, Podium Talks, Küfa (Volxküche) and will then flow into a party from 0.00 clock. Please forward this appeal to people you trust. That would be great help!
We are looking for
1. People who just want to say something about what the Volksbühne has meant to them and why, or in the future could mean, if all goes well. 2. People who talk about the precarious conditions in the theater and art scene – about exploitation, fears, sexism, freedoms and
dependencies. (These contributions can also be masked / anonymised if requested with a distorted voice so that no existential threats arise) 3. People who are involved in self-organization processes and participation processes promote or demand them in relation to work, living, gardening, learning and much more.
4. People who just want to show their works – their pictures, their music, their photos, their dance, their play, their performance, their film/short film, their installation.
5. People who have something to say about the repression of left-wing cultural spaces, about methods of repression and strategies against it. 6. People who reject capitalism, sexism, racism, competition, desolidarization, growth dictates, commercialization, environmental destruction, imperialism, as we do.

Background:

Exactly one year ago the Volksbühnen-Kongress „Vorsicht Volksbühne!“ took place in the Akademie der Künste. In a small circle of established theater-makers opinions were presented and discussed. Audience participation? Questions about which theater actually needs this city? Political work-up of the events? Visions? Nada!
The result was that there would be a search commission or a kind of permanent congress for the future of this particular theater. But none of this was implemented. With this alternative congress we want to remind that there are certainly people who want to have a say, who, out of an anti-fascist and anti-capitalist attitude, are interested in what happens to this house, who have a historical awareness of why it is important that the current Volksbühne Berlin will once again become the Volksbühne on Rosa-Luxemburg-Platz.

Kontakte: Mail – vbb-koop@riseup.net
Facebook: B6112 /@StaubzuGlitzer
Twitter: @StaubzuGlitzer
Tel: +49176 61110631
Web: staubzuglitzer.de

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