Kein Haus Weniger! Gala

+++Überwältigt von eurer Liebe und der Macht der Solidarität sind wir! +++

“„Wo eine Villa ist, ist auch ein Weg“, verkündete ein Transparent über der Galerie im Festsaal. Die beiden Moderatorinnen der Gala, Gisela Sommer und Jackie O. Weinhaus, führten durch den fünfstündigen Abend mit Musik und kurzen Ansprachen, der ein Hin- und Hergehen zwischen Saal, Nebenräumen und Veranda möglich machte. Trotz des zum Herumlaufen und Plauschen einladenden Arrangements hielten Musiker wie „Pastor“ mit seinem an die spätmodernen Disco-Rap-Orgien der Gruppe „Deichkind“ erinnernden Kunstperformance das Publikum kontinuierlich im Saal.
Mit Applaus wurde auch nicht gespart für die Ansprachen von Vertreter*innen der Hausprojekte. So machte etwa Kai von Anti-Akelius klar, dass die „14.500 Wohnungen in 900 Berliner Häusern“ des Akelius-Konzerns zu einer Vernetzung mit anderen renitenten Mieter*innen des Konzerns „in Hamburg, London, Toronto und New York“ geführt haben. „Die Häuser müssen in Selbstverwaltung überführt werden!“, ist die Forderung des Mieter*innenvertretung, „Gemeineigentum“ oder „Kollektivbesitz der Projekte“ sind die Zielvorstellungen. Mieten dürften „die Instandhaltung nicht übersteigen“.

 

 

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