Das Fundament von B6112 sind die Kooperationspartnerschaften. Über Monate wurden Einzel- und
Gruppengespräche geführt mit freien Theater-Gruppen, Musiker*innen, Stadt- und Mieter*inneninitiativen, mit Hacker*innen, Wissenschaftler*innen, politischen Gruppierungen, Kunstschaffenden. In kleinen Teams schwärmte Staub zu Glitzer aus in die Stadt auf der Suche nach Verbündeten. Zunächst noch unsicher, erkannten wir schnell, dass wir mit unseren Ideen für ein anderes Stadttheater offene Türen einrennen. Die Solidarität, die wir erlebten, war überwältigend. Über 3000 Personen sagten uns im Vorfeld ihre Partizipation zu. Nur mit all diesen Menschen gemeinsam kann eine neue Volksbühne wachsen, die fest in der progressiven Stadtgemeinschaft verwurzelt ist. Amateuer*innen und Etablierte, Prekarisierte und Wohlhabende arbeiteten Seite an Seite für die Vision einer neuen Volksbühne, die sich der neoliberalen Standortpolitik widersetzt. Mit Begeisterung haben sich unsere Kooperationspartner*innen in die Arbeit gestürzt. Mit konkreten Programmpunkten – mit Filmvorführungen, Seminaren, Performances, Konzerten, Inszenierungen, Workshops, Lesungen, Vorträgen haben sie B6112 gestaltet. Staub zu Glitzer hat ausschließlich organisatorische Arbeit leistet.