Staub zu Glitzer

Staub zu Glitzer arbeitet seit nunmehr 1 1/2 Jahren an der Inszenierung B6112.
Mit Eröffnung der Inszenierung in der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz gaben wir bekannt, das Kollektiv mit sofortiger Wirkung aufzulösen, um Hierarchien in den Prozessen an der Bühne zu verhindern und ein Kollektiv von Gleichberechtigten zu ermöglichen. Die Akteur*innen unseres Kollektivs haben die Prozesse im Haus umfänglich begleitet, Arbeitsgruppen initiiert und geleitet und haben den Verlauf der Inszenierung maßgeblich geprägt.

Nachdem B6112 die Bühne verlassen musste, fand sich Staub zu Glitzer unter altem Namen in neuer Konstellation zusammen. Seit der Inszenierung an der Volksbühne hat sich das Kollektiv um eine Vielzahl von Mitgliedern erweitert, während andere die Gruppe verlassen haben. Staub zu Glitzer versteht sich damals wie heute als Enabler-Kollektiv. Als solches stehen wir in Kooperation mit den vielen Kunstschaffenden und Politinitiativen, die B6112 inhaltlich füllen.

Wir sind Urhebende der Transmedialen Inszenierung „B6112“. Wir streben nicht an Teil der eventuellen kollektiven Intendanz zu werden. Diese muss, wie bereits erwähnt, in einem kollektiven und partizipativen Prozess konzeptualisiert, erarbeitet und umgesetzt werden.