“Nicht ohne uns”? – Ohne uns!

Keine Querfront auf dem Rosa-Luxemburg-Platz!

Bei Corona (SARS-CoV-2) handelt es sich um ein neues, besonders für Risikogruppen gefährliches, Virus. Wenn die Ausbreitung exponentiell verläuft ist das kaputt gesparte, profitorientierte Gesundheitssystem, das abhängig von globalen Lieferketten und der Ausbeutung des Pflege- und GesundheitsPersonals ist, massiv gefährdet.
Besonders betroffen sind Wohnungslose, Geflüchtete, und prekarisierte Menschen weltweit, die sowohl vom Virus als auch von den wirtschaftlichen Konsequenzen in dramatischer Weise betroffen sind und sein werden.
Seit Beginn der Corona-Krise setzt eine große Bandbreite an Gruppen ihren Protest gegen Kapitalismus, Rassismus und Patriarchat auf vielfältige und kreative Weise fort, ohne Menschenleben zu gefährden: mit Aktionen im öffentlichen Raum und auch mit Demonstrationen unter allen notwendigen Vorsichtsmaßnahmen.
Die Verhältnismäßigkeit von Infektionsschutzverordnungen und die Einschränkung der Grundrechte sind zu hinterfragen und zu kritisieren.
Kein Verständnis haben wir für Menschen und Gruppierungen, die ihre Kritik mit Rechtsextremen, Faschist*innen und Neurechten auf die Straße tragen und die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz für ihre rechtspopulistischen Zwecke missbrauchen.
Lenz, einer der Initiatoren der “Hygienedemos”, beschwört in dem Text die „unbestechliche oppositionelle Intelligenz“; gleichermaßen verharmlost er die Gefährlichkeit des Virus, das nicht in der Lage sei, „hunderttausende Menschen dahinzuraffen“. Dazu macht er drei mögliche Ursachen für das Virus aus: „Panikattacken überalterter Eliten“, der Versuch, einen „Kapitalismuscrash“ zu überlagern, oder eine „Aktion zum Klimaschutz“. Wieso all das noch niemand weiß, geht aus einem Flyer der „Widerständler“ hervor: Die öffentliche Diskussion sei „abgeschafft“, die ehemals freie Presse „gleichgeschaltet“.
Die Bloggerin Carolin Matthie, Rednerin auf einer der „Hygienedemos” war Vorstandsmitglied der AFD Treptow-Köpenick und ist Aushängeschild der deutschen Waffenlobby. Sie stellt genau das Gegenteil eines Sprachrohrs von Widerstand dar. An diesem Ort, der nach einer bedeutenden Antifaschistin benannt ist, sollte sie nie mehr auftreten!

Dieser sogenannte „demokratische Widerstand“ ist weder widerständig noch demokratisch, sondern seinerseits Panikmache, die die berechtigte Kritik an der Einschränkung der Grundrechte diskreditiert. Diesen Platz mit seiner historischen Bedeutung für den linken Widerstand werden wir nicht der Querfront und den Rechtspopulist*innen überlassen. Wir fordern hiermit die Initiator*innen der „Hygiene-Demos“ auf, ihre Proteste sofort zu beenden! Den Rosa-Luxemburg-Platz und seine angrenzenden Gebäude werden wir als basisdemokratische, emanzipatorische linke Aktivist*innen und Gruppen verteidigen.
Mit anderen Worten: Ihr könnt nach Hause gehen – nicht mal 1,5m breit für Nazis! Flatten the Curve auch bei Verschwörungstheoretiker*innen und geistigen Brandstifter*innen!

#reclaimrosaluxemburgplatz
#nichtaufunseremrücken

ALJ Berlin, AStA TU Berlin, Aufstehen gegen Rassismus Berlin, BAG Soziales und Generationen der MIETERPARTEI, Berliner Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V.,Bergpartei, Bund Deutscher Pfadfinder*innen Landesverband Berlin BDP LV Berlin, Bündnis Solidarische Stadt, Drugstore, F_AJOC, Initiative Hermannplatz, JAP, L206, LAG Antifaschismus DIE LINKE. Berlin, Lichtenberger Jugendantifa (LiJA), Linksjugend[solid] Berlin, Potse, P14 Jugendtheater der Volksbühne am Rosa Luxemburg Platz, Staub zu Glitzer, Syndikat (Kiezkneipe)

 

Kein Haus Weniger! Gala

+++Überwältigt von eurer Liebe und der Macht der Solidarität sind wir! +++

“„Wo eine Villa ist, ist auch ein Weg“, verkündete ein Transparent über der Galerie im Festsaal. Die beiden Moderatorinnen der Gala, Gisela Sommer und Jackie O. Weinhaus, führten durch den fünfstündigen Abend mit Musik und kurzen Ansprachen, der ein Hin- und Hergehen zwischen Saal, Nebenräumen und Veranda möglich machte. Trotz des zum Herumlaufen und Plauschen einladenden Arrangements hielten Musiker wie „Pastor“ mit seinem an die spätmodernen Disco-Rap-Orgien der Gruppe „Deichkind“ erinnernden Kunstperformance das Publikum kontinuierlich im Saal.
Mit Applaus wurde auch nicht gespart für die Ansprachen von Vertreter*innen der Hausprojekte. So machte etwa Kai von Anti-Akelius klar, dass die „14.500 Wohnungen in 900 Berliner Häusern“ des Akelius-Konzerns zu einer Vernetzung mit anderen renitenten Mieter*innen des Konzerns „in Hamburg, London, Toronto und New York“ geführt haben. „Die Häuser müssen in Selbstverwaltung überführt werden!“, ist die Forderung des Mieter*innenvertretung, „Gemeineigentum“ oder „Kollektivbesitz der Projekte“ sind die Zielvorstellungen. Mieten dürften „die Instandhaltung nicht übersteigen“.

 

 

KeinHausWeniger! – Eine Gala zu Ehren aller bedrohten linksalternativen Projekthäuser

 

Es erwartet euch ein vielfältiges Programm: Musik, Redebeträge, Performances, Theater, Küfas, Kunst, Tanz und vieles mehr. Der Eintritt ist auf Spendenbasis und der Festsaal Kreuzberg ist für Rollstuhlfahrer*innen geeignet.

Kinder unter 14 Jahren können in Begleitung einer erziehungsberechtigten Person teilnehmen. Kinder erwünscht.

Sonntag, 16.Februar 2020 von 18:00 bis 00:00

Festsaal Kreuzberg, am Flutgraben 2, 12436 Berlin

Zur Veranstaltung —> https://www.facebook.com/events/259941598325031/

Wir freuen uns auf euch!
Kein Haus weniger!

Ohne seine alternativen Haus- und Kulturprojekte wäre Berlin lediglich die Stadt, in der mal die Mauer stand. Sie wäre sozial, politisch und kulturell um Vieles ärmer.

Tausende Menschen finden in Hausprojekten bezahlbaren Wohnraum ohne Angst vor Verdrängung haben zu müssen; Menschen, die anderswo diskriminiert werden, finden hier ein sicheres Zuhause. Die Häuser und Projekte bieten eine elementar wichtige Infrastruktur für ihre Nachbarschaften. Hier finden sich Räume für Mietberatungen, politische Vernetzung, kulturelle Veranstaltungen und Orte zum Verweilen ohne Konsumzwang.

Die Geschichte der Besetzungen in Berlin ist eine Erfolgsgeschichte. Ab Ende der 1970er Jahre verhinderten zahlreiche Instandbesetzungen die so genannte “Kahlschlagsanierung”, also den Komplettabriss des Kreuzberger Kiezes “SO36″. 1981 waren 168 Häuser in Berlin besetzt, davon 86 in Kreuzberg. In den folgenden Jahren konnten durch die Besetzungswelle und die enormen Mobilisierungen die bestehende Bausubstanz und die kleinteilige Kiezkultur Kreuzbergs bewahrt werden. Berlinweit wurden bis zu 100 der besetzten Häuser „legalisert“, viele von ihnen erhielten für ihre Sanierung Gelder aus dem Senatsprogramm „Bauliche Selbsthilfe“. Auch heute noch sind Genossenschaften und Selbstverwaltung, wie sie bspw. das Mietshäusersyndikat fördert, der sicherste Schutz vor Mieterhöhungen und Verdrängung.

Eine nächste Besetzungswelle belebte ab 1990 unzählige leerstehende und verfallene Häuser in Ost-Berlin. Nach einer Verhandlungsoffensive standen Verträge für etwa 100 Häuser in Prenzlauer Berg, Mitte und Friedrichshain. Die alternativen Projekte prägten und prägen bis heute den Charakter ihrer umliegenden Viertel.

Stadtmarketing, Ferienwohnungsplattformen und Immobilienkonzerne bedienen sich der Berliner Subkultur des widerständigen und alternativen Lebens für den Verkauf eines rebellischen Images. Dem widersprechen wir entschieden: Wir sind nicht die Fassade eures Verwertungsmarktes. Wir sind der lebendige Beweis dafür, dass sich selbstbestimmtes Leben und soziale Räume nicht mit, sondern nur gegen Profitinteressen durchsetzen lassen. Wir sind die Vorboten einer besseren Zukunft als solidarische Stadt. Dass nun immer mehr Projekte auf die Straße gesetzt werden sollen, werden wir nicht akzeptieren.

Wir sagen: Jetzt ist Schluss! Kein Projekt, kein Haus weniger!

Während Berlin sich als queere Hauptstadt inszeniert, wird ein queerfeministisches Hausprojekt rausgeschmissen. Schluss damit!
Liebig34 bleibt!

Während Berlin dringenden Bedarf an Angeboten für Jugendliche und Sozialeinrichtungen hat, sieht man zu, wie die zwei ältesten selbstverwalteten Jugend- und Sozialzentren verdrängt werden. Schluss damit!
Potse bleibt! Gebt dem Drugstore seine Räume zurück!

Während bezahlbarer Wohn- und Gewerberaum immer knapper wird, stehen mit der Lause und der Køpi wichtige alternative Wohn- und Projektorte unmittelbar vor einem erneuten Verkauf und damit einer ungewissen Zukunft.
Køpi bleibt! Lause bleibt!

Viele unserer eigenen Geschichten zeigen, dass aus Besetzungen u.a. Projekte solidarischen Zusammenlebens, Netzwerke für soziales Engagement in den Nachbarschaften und unkommerzielle Räume für Initiativen und Vereine entstehen. Dennoch wird die Aneignung und Nutzung von Leerstand zwanghaft binnen 24 Stunden mit Polizeigewalt geräumt. In Städten wie Zürich müssen Eigentümer*innen von Leerstand nachweisen, dass sie aktuell konkrete Vorhaben mit den Gebäuden umsetzen, andernfalls müssen sie Besetzungen dulden.
Gebt der G17a ihre Wohnung zurück! Alle von Rausschmiss bedrohten Hausgemeinschaften bleiben!

Wenn neue gastronomische Einrichtungen öffnen, ist das Angebot oft touristisch ausgelegt und für viele Berliner*innen schlicht längst nicht mehr erschwinglich. Langjährige Kneipen, die häufig kollektiv betrieben werden und vom Ausschank abgesehen oft auch Raum für nachbarschaftliche Vernetzung, Sozialberatung und politische Veranstaltungen bieten, werden hingegen rausgeschmissen. Schluss damit!
Syndikat und Meuterei bleiben! Gebt der Friedel54 ihren Laden zurück! Sicherheit fürs K-Fetisch!

Während alternative Lebensweisen mit Wagenplätzen selbstbestimmte Orte zum Wohnen und Arbeiten finden, sind diese immer stärker von Verdrängung bedroht. Schluss damit!
SabotGarden und alle Wagenplätze bleiben! Ein Areal für die DieselA!

Alternative Projekte sind ein zentraler Bestandteil für eine vielfältige und lebendige Stadt. Wir waren schon hier als die Kieze und Stadtteile noch nicht aufgehübscht und vermarktet wurden. Wir waren vielerorts da, wo die Benachteiligten und Unterprivilegierten ihrem Schicksal überlassen wurden. Und wir werden jetzt nicht weichen, wo die Profitinteressen von Konzernen uns zu verdrängen versuchen.

Wer in Zeiten grassierender Mieten und niedriger Löhne untätig bleibt oder glaubt, sich angesichts eines zeitlich befristeten Mietendeckels nun zurücklehnen zu können, wenn soziale Institutionen oder Einzelpersonen ihr Zuhause verlieren, macht sich mitschuldig!

Deshalb:

– Bestandsschutz für alle sozialen und kulturellen Projekte
– wirksamer Schutz vor Verdrängung für Kleingewerbe
– Sofortige Aussetzung aller Zwangsräumungen
– Weg mit der „Berliner Linie“
– Straffreiheit für alle Besetzer*innen

Wir kämpfen gemeinsam! Wir bleiben alle!

 

Gala – #KeinHausWeniger Vorbereitungstreffen

Die #keinhausweniger-Pressekonferenz am 20. Januar im Berliner Ensemble
war ein toller Auftakt. Die mediale Resonanz war groß und positiv. Nun gilt es, den Druck auf die Regierungsparteien aufrechtzuerhalten und zu erhöhen.

Weiter geht es am 16. Februar im Festsaal Kreuzberg. Wie beginnen also ab sofort mit den Vorbereitungen der #keinhausweniger-Gala im Festsaal-Kreuzberg und laden euch alle herzlich ein, euch zu beteiligen: mit kämpferischen Redebeiträgen, Performances, Infoständen, einem Chor, Akrobatik, Musik, Visuals, Poesie, Awareness, Küfa, Crewcare, Mobi, Flyern, Dokumentation etc. Das nächste Gala-Vorbereitungstreffen findet am Donnerstag, den 06.02. ab 17:00 Uhr in der Kiezkneipe Syndikat, in der Weisestr. 56 in Neukölln statt.
Wir freuen uns sehr! Das wird gut!

Staub zu Glitzer
für #keinhausweniger

 

Pressekonferenz “Kein Haus Weniger!”

Statement von Staub zu Glitzer bei der Pressekonferenz

   zu “Kein Haus Weniger!”:

Wir von Staub zu Glitzer sprechen heute zu dem Verlust eines weiteren bedeutenden linksradikalen Hauses dieser Stadt: Die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Momentan heißt sie Volksbühne Berlin.

Unser Projekt, B6112, wurde am 28. September 2017 polizeilich geräumt. Viele von euch – Aktivist*innen und stadtpolitische Initiativen, autonome Gruppen und Projekte waren damals mit dabei.

Die Volksbühne war immer ein linksradikales Theater und wird es wieder werden.

Das sollte sich jedoch nicht nur im Programm, sondern auch in den Strukturen des Hauses widerspiegeln. Gemeint sind eine egalitäre Entlohnung, kollektive Entscheidungsfindungsprozesse, und Geschlechtergerechtigkeit, also ein Frauenanteil von mindestens 50% in allen Abteilungen sowie eine kollektive Intendanz.

Die Volksbühne muss ein Ort für linke stadtpolitische Initiativen sein und für aktuelle Arbeitskämpfe.

Die Zusammenarbeit mit Stiftungen des Großkapitals ist im Zuge des neoliberalen Zeitgeistes zur gängigen Praxis an Theaterhäusern geworden. Durch die Allianz-Kulturstiftung, die Deutsche Bank-Stiftung und ähnliche Artwashing-Player sehen wir die Freiheit der Kunst gefährdet. An Staatstheatern hat eine kapitalistische Wirtschaft nichts verloren.

Was wir gesamtgesellschaftlich fordern als Sozialist*innen, Kommunist*innen und Anarchist*innen – wollen wir schon jetzt an der Volksbühne umgesetzt sehen.

Kein Haus Weniger Und mit Binis Worten:

Viele Häuser mehr

Prominente Unterstützer*innen des offenen Aufrufs Keinhausweniger.info:

  1. Elfriede Jelinek, Autorin
  2. Sibylle Berg, Autorin
  3. Milo Rau, Regisseur
  4. René Pollesch, Autor
  5. Luise Meier, Autorin
  6. Nicolette Krebitz, Schauspielerin
  7. Leander Haußmann, Regisseur
  8. Kevin Rittberger, Regisseur
  9. Ina Wudtke, Künstlerin
  10. Dieter Lesage, Philosoph
  11. Karsten Krampitz, Autor
  12. Tucké Royale, Performer*in
  13. Frank Künster, Schauspieler
  14. Tadzio Müller, Aktivist
  15. Max Herre, Musiker
  16. Margarete Stokowski, Autorin
  17. Jens Friebe, Musiker
  18. Axel Kurth, WIZO
  19. Dota Kehr, Musikerin
  20. Element of Crime, Band
  21. Angela Richter, Regisseurin
  22. Holger Burner, Rapper
  23. ZSK, Band
  24. Audiolith, Musiklabel
  25. BetonTod, Band
  26. Bini Adamczak, Autorin
  27. Nina Hagen, Musikerin
  28. Tahir Della, Aktivist
  29. Labil Elite, Label
  30. Filmteam von “Deckname Jenny”
  31. Egotronic, Band
  32. Doctorella, Band
  33. Herbst in Peking, Band
  34. Maike Rosa Vogel, Musikerin
  35. Slime, Band
  36. Gudrun Gut, Musikerin
  37. Donna Haraway, Philosophin
  38. KAFVKA, Band
  39. Finna, Rapperin
  40. Sookee, Rapperin
  41. Neonschwarz, Band
  42. Bernadette La Hengst, Musikerin
  43. Alexander Karschnia, Theatermacher
  44. Srecko Horvat, Philosoph
  45. Laurie Penny, Autorin
  46. Früchte des Zorns, Band
  47. Didier Eribon, Philosoph
  48. Sasha Marianna Salzmann, Autorin
  49. Frigga Haug, Philosophin
  50. Wolfram Lotz, Autor
  51. Joulia Strauss, Künstlerin
  52. Gayatri Chakravorty Spivak, Philosophin
  53. Wladimir Kaminer, Autor
  54. Isabelle Graw, Herausgeberin, Kunstkritikerin
  55. Gob Squad, Perfromance Kollektiv
  56. Norman Ohler, Autor
  57. Wolfgang Fritz Haug, Philosoph
  58. Dirk von Lotzow, Musiker
  59. Edouard Louis, Autor
  60. Sasha Waltz, Intendantin, Choreografin
  61. Jochen Sandig, Intendant, Regisseur
  62. Max Mauff, Schauspieler
  63. Geoffroy de Lagasnerie, Philosoph
  64. Thomas Oberender, Intendant Berliner Festspiele
  65. Carl Hegemann, Dramaturg
  66. Margarita Tsomou, Dramaturgin
  67. HAU – Hebbel am Ufer, Theater
  68. Cornelia Funke, Autorin
  69. Ersan Mondtag, Regisseur
  70. Friedrich von Borries, Autor und Kuratoror
  71. Deutsche Laichen, Band
  72. Marc-Uwe Kling, Autor
  73. Lady Bitch Ray, Musikerin
  74. Günter Wallraff, Journalist
  75. Die Goldenen Zitronen, Band
  76. Jochen Diestelmeyer, Musiker und Autor
  77. Thomas Ostermeier, Intendant der Schaubühne
  78. Leander Sukov, Autor
  79. Volker Lösch, Regisseur
  80. The Incredible Herrengedeck, Band
  81. Mareike Mikat, Theaterregisseurin
  82. Christiane Achatzi, Kostümbildnerin
  83. Nora Khuon, Dramaturgin
  84. Dasniya Sommer, Tänzerin
  85. Jürgen Kuttner, Moderator
  86. Evelyn Annuß, Theaterwissenschaftlerin
  87. Mateja Meded

Vorbereitungstreffen Kein Haus weniger für PK&Gala

Am Mittwoch 15.01 ab 19:00 in der Liebig 34

Auf www.keinhausweniger.info haben sich mittlerweile 140 Projekte, Initiativen, Gruppen und Kollektive einem offenen Brief angeschlossen. Nun gilt es gemeinsam in die Offensive zu gehen! Alle, die gerne bei der Gestaltung der Pressekonferenz am 20. Januar 2020 und/oder bei der großen Gala am 27. Januar 2020 mitwirken wollen, sind herzlich zu diesem Vorbereitungstreffen in der Liebig34 eingeladen. Projekthäuser und Initiativen haben die Gelegenheit ein persönliches Statement zu den Terminen vorzubereiten. Gesucht wird aber auch künstlerisches Rahmenprogramm (Visuals, Performances, Musik, Kunst, Akrobatik, Handwerk) sowie Hilfe bei Awareness und ggf. Security zur Gala.

 

Subkultur trifft auf Hochkultur

Eine transmediale FLINT*-Aktion der Liebig34 im Rahmen von keinhausweniger.info mit freundlicher Unterstützung von StaubzuGlitzer – ein kleiner Auftakt.
Unser herzliches Dankeschön gilt auch dem Deutsches Theater Berlin und dem gesamten Team um ” (Life on earth can be sweet) Donna”. Die Antifaschist*innen der Liebig34 wurden sehr freundlich und besonnen willkommen geheißen.
Antifaschismus ist Gemeinschaftssport! Alerta! “In der Liebig 34 leben „Gender-Identitäten kollektiv und ohne Cis-Männer zusammen“, erklärt Ronny, Pressesprecherperson des Kollektivs. Als Cis-Mann wird eine Person verstanden, die bei der Geburt dem männlichen Geschlecht zugewiesen wurde und sich auch als Mann identifiziert. Man habe einen hierarchiefreien „Safe Place“ geschaffen, „der uns hilft, Machtstrukturen und Privilegien zu reflektieren.“

Donna Haraway zur Liebig34 und keinhausweniger.info:

via mail am 12.12.2019 um 19.09 Uhr

“I want to enthusiastically add my name to the list of supporters and send a message of solidarity and sisterhood.

You have been “staying with the trouble” in such important and creative ways, and housing is a core threat in caring for each other and our earth.
Here`s to making kin!”

Warmly

Donna Haraway

https://www.tagesspiegel.de/berlin/pollesch-verbuendet-sich-mit-liebig34-aktivisten-stuermen-in-premiere-am-deutschen-theater/25338950.html

Staub zu Glitzer
Show Less
Published at 2020, May 09

 

 

 

 

 

 

 

 

Dokumentarfilm zu “B6112” und Kontextualisierung

Der Dokumentarfilm „Akt 1“ von Hannah Rumstedt beleuchtet die transmediale Besetzungsinszenierung „B6112“ an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.
Der Film bietet Einblicke in die „Besetzung“ selbst, veranschaulicht den Sog, den „B6112“ auf die spontan Partizipierenden ausübte, und vermittelt die Euphorie und das Engagement der Teilnehmenden. Zu sehen sind z.B. Gespräche von Mitgliedern des NIE Kollektivs über Gründe der Spaltung unserer Gruppe im April 2018. Doch auch der zähe Prozess der Kollektivbildung einer heterogenen Gruppe mit ihren jeweils unterschiedlichen theoretischen oder politischen Positionen wird nachgezeichnet.
Akteur*innen von Staub zu Glitzer sind im Film kaum bis nicht vertreten, was die Darstellung aus unserer Perspektive unausgewogen aber nicht minder interessant macht.
Mit dem Film, den wir als autonomes dokumentarisches Element einer transmedialen Inszenierung betrachten, wird sich über diverse Plenumngsbeschlüsse hinweggesetzt. So wurde im Plenum zum Schutz der Partizipierenden vor Repressionen u.a. ein Film- und Fotografierverbot beschlossen.
Die erste Szene des Films zeigt eine Zusammenkunft des NIE-Kollektivs, in der einseitig und spekulativ Ereignisse geschildert werden. Manche Aussagen entsprechen nicht der Wahrheit. Eine Richtigstellung dazu findet ihr unten.

Wir freuen uns über diesen ehrlichen Film. Wir danken Hannah Rumstedt für das hier zu lesende Interview und hoffen, dass sich möglichst viele Engagierte und Interessierte auch in Zukunft berufen fühlen die Vorgänge um die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz filmisch, theatralisch, literarisch und fotografisch zu dokumentieren und zu kommentieren. Denn der Kontrollverlust gehört zu „B6112“, ein transmediales Theaterprojekt, das seit dem 22. September 2017 läuft.

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Vorsicht Glitzer***

Der Alternative Volksbühnen-Gipfel

06.Juli im Mensch Meier   

Panels

 16.00 Uhr – Bedrohte Kulturräume in Berlin

Werner Heck (Kulturpolitischer Sprecher von Friedrichshain/Kreuzberg), Jennifer Bennet und Ina Wuttke (Kunstblock and beyond), Vertretung vom Jugendzentrum POTSE, Vertretung DRUGSTORE, Andrea Fürst (X-Embassy)

20.30 Uhr – Kollektive Strukturen am Theater

Moderation: Mateja Meded (Schauspielerin/Autorin) mit Tina Turnheim (EGfKA)Lea Schiel (Hysterisches Globusgefühl), Rob Kraatz (Überbühne.de/Bühnenbildner)

22.00 Uhr – Stadtentwicklung. Volksbühne als Anti-Gentrifizierungsmaschine

Moderation: Iver Ohm (Hidden Institute), Andrej Holm (Sozialwissenschaftler), Florian Hackenberger (Ostkreuz-Proteste/Padowatch), Vertretung von Deutsche Wohnen & Co. Enteignen u.a

 

Lesungen/Vorträge

16.30 Uhr – Ruth Spichtig – Wer sind denn DIE VIELEN ?– Vortrag und Kurzfilm „Der kleine Unterschied“  zur Arbeitssuche von prekarisierten Künstler*innen – Schauspiel “unbeleuchtet” Festival/Prekaria

18.00 Vortrag Frei (T) räume von Vertreter*innen der POTSE und dem Drugstore

19.00 Uhr – Juliane Beer (30min): „Der abgetakelte Glanz der ArbeiterInnenromantik (die nie eine war)“ – mit anschließender Gesprächsrunde

19.30 Uhr – Hysterisches Globusgefühl (20min) – Basisdemokratie und Theater. Das Kollektiv arbeitet seit 2011 an der Schnittstelle von Kunst und politischer Aktion. Sie plädieren für eine strikte Demokratisierung der Theaterlandschaft. Sie diskutieren wie kollektive Leitungsstrukturen aussehen könnten und entwerfen am Beispiel Volx_bühne ein „utopisches“ Modell eines basisdemokratischen Theaters.

19.30 Uhr – BerlinmeetsWroclove – Nazife Demir (30min)- Upcyling/Recycling/NoWaste, sharing is caring, holistic cultural exchange:Wie ich als Gastarbeiterkind der ersten Generation es geschafft habe im geteilten Berlin um Bildung und Integration zu kämpfen, später als Sozialpädagogin( spezialisiert in Inklusion) Designerin, Choreographin mich durch meine Konzepte „learning by doing” für Kulturaustausch und kollektives Handeln für unsere Stadt Berlin und auch länderübergreifend einsetzte. Wie aktives Handeln und Konzeptentwicklung in Bereichen Wohnungs- und Obdachlosenhilfe, Geflüchtetenhilfe, Umweltschutz, LBGTQ, Inklusion, Recycling/Upcycling, veganer Lebensstil und Anti-Gentrifizierung das persönliche Leben und die Gemeinschaft bereichern.

20.00 Uhr – Abel vom Acker – Vortrag mit Projektion zu den „Die Ratten 07“– Die Ratten 07 formierten sich im Jahr 1992 im Anschluss an eine Volksbühnenproduktion als erstes Obdachlosentheater Europas, das von Obdachlosen gegründet wurde. In den ersten zehn Jahren des Bestehens war das Theater an der Berliner Volksbühne angesiedelt und wurde schnell weit über die Grenzen Berlins bekannt. Tourneen führten die “Ratten” durch die ganze Republik und ins benachbarte Ausland. Die Gruppe wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem erhielt sie den Förderpreis für darstellende Kunst des Kunstpreises Berlin. Das Theater verfolgte stets künstlerische Ziele und verstand sich nie als Sozialprojekt. Abel vom Acker war in der Zeit von 1995 bis 2011 aktives Mitglied der “Ratten 07” und wirkte in dieser Zeit an allen großen Produktionen mit. Von 2004 – 2008 studierte er Sozialarbeit / Sozialpädagogik, verfasste seine Diplomarbeit über die “Ratten 07” und arbeitet heute als Straßensozialarbeiter mit erwachsenen Wohnungslosen bei Gangway e.V.

20.00 Uhr – Poetry Slam mit Vertreter*innen der AJOC(60min)(Antifaschistische Jugendorganisation Charlottenburg) zu Feminismus und Verdrängung. Der AJOC verdanken wir außerdem das grandiose Titelbild des Gipfels und das Flyerdesign, eine Küfa und einen Mobiclip. Liebe!

20.30 Uhr –„Sag mir, wo du stehst?!” & Fishbowldiskussion- Gesprächsformate zur
Zukunft der Volksbühne (60min) –
Braucht die Volksbühne ein festes Ensemble? Eine künstlerische Leitung? Eine 80% Autor*innen-Quote? Künstlerischer Aktivismus oder politisches Theater? Viele  Fragen zur Zukunft der Volksbühne stehen noch immer offen im Raum. “Sag mir, wo du stehst?!” wurde von den Kulturvermittler*innen Carolin Kister und Kai Padberg für das Performing
Arts Programm entwickelt. Hier können sich die Teilnehmer*innen gemeinsam über Hoffnungen, Wünsche und Ängste für die neue-alte Volksbühgne austauschen, streiten und auf Konsens-Suche gehen.

21.30 Uhr  –  Geltendes Recht durchsetzen statt Kumpanei mit Hausbesetzern: Volksbühne umgehend räumen. (30min) Szenische Lesung aus dem Wortprotokoll der Plenarsitzung des Berliner Abgeordnetenhauses vom 28. September 2017 im Rahmen einer Dringlichen Anfrage der Fraktionen AfD und CDU. Es lesen: Angelika Sautter, Stephanie Kloss, Annette Maechtel, Heimo Lattner

 21.30 Uhr – Panel der Kleinstparteien Kleinstparteien stellen sich und ihr gemeinsames Projekt “Bundesverband Gemeinwohldemokratie”vor, setzen sich mit aktuellen Fragen der Stadtpolitik auseinander und laufen vor Fragen eurer kritischen Öffentlichkeit davon. Suggestionen: Darf man R2G kritisieren? Was hat Politik mit Kunst zu tun? Wie verbinden wir Kämpfe?

Mit:Nicole (Mieterpartei), Therese (Piraten), beni (bergpartei), Sigi (feministische partei DIE FRAUEN, angefragt), Florian (Demokratie in Bewegung, angefragt)

22.00 Uhr – Kristjan Knall/Kiezkneipe Syndikat – (30min):„Neukölln – ein Elendsbezirk schießt zurück“

22.30 Uhr – Liviana Bath – Kuringa- Theater der Unterdrückten: Vortrag mit FilmbeitragWir wollen Transformation der Realität! Wie? Gemeinsam! Wir sind von KURINGA Berlin – a space for Theater of the Opressed in Berlin. Wir ermöglichen mit einem internationalen Methodenrepertoire in der Gesellschaft, in der Legislative und im Lokalen vor Ort Dialog miteinander. Wir sprechen von der politischen Dimension des Theaters und unserem Festival „Asthetics of Solidarity“

Redebeiträge17.30-20.30 Uhr von:Rosalia Raabe-Bluhm (B6112/StaubzuGlitzer), Luise Meier (MRX Maschine), Vertreter*innen Hysterisches Globusgefühl, Andreas Wirfler (Lebenswege), Nicole Lindner (Mieter*innenPartei), Carolin Mylord (Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz), Mateja Meded (Schauspielerin/Autorin), Bard Baitman (artbybard.com), Bühnentechniker*innen (DT), Vertretung FAU (Freie Arbeiter*innenUnion), Nellie Nickel (Agentur für Nachhaltige Poesie), Evelyn Annuß (FU Berlin), Ersan Mondtag (Theaterregisseur), Karsten Krampitz (Autor/Historiker), Mex Schlüpfer (Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz), René Pollesch, Ute Bella Donner, Anke Westermann, Vertreter*innen der POTSE,  Vertreter*innen der AJOC, Tina Dellmar, Frank Künster (KingSizeBar) uvm.

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StaubzuGlitzer – Pressemitteilung vom 27. Juni 2019

Einladung zum Alternativen Volksbühnen-Gipfel Vorsicht Glitzer*** am 6. Juli ab 16 Uhr (Einlass ab 15.00 Uhr) im Club- und Kulturhaus Mensch Meier, Storkower Str. 121, 10407 Berlin (Eintritt frei, Spenden erwünscht)

Liebe Interessierte,
herzlich laden wir ein zu einem Gipfel von unten. Vor einem Jahr fand in der Akademie der Künste der Kongress Vorsicht Volksbühne! statt. Vertreter*innen der etablierten Theaterwelt fachsimpelten über die Volksbühne von morgen. Die Stadtgesellschaft interessierte das null. Wir aber fragen: Wie muss eine progressive Volksbühne am
Rosa-Luxemburg-Platz beschaffen sein? Welche Strukturen erwarten wir von einer Volksbühne, die den Ausgebeuteten, den Verlachten, den Abgehängten, den Prekarisierten, den Verdrängten gewidmet ist. Was ist Kunstelitismus? Was geschieht alltäglich an deutschen Theatern? Erniedrigungen, Vergewaltigungen, unfaire Löhne, Sexismus, Rassismus, Abhängigkeiten, Opportunismus, Speichelleckerei, Arroganz,
Drittmittelfinanzierung von Stiftungen, deren Mutterkonzerne in Verbindung stehen mit Rüstung, Krieg, Verdrängung,
Lebensmittelspekulationen. Wir sagen NEIN! zu Artwashing, Pinkwashing, Greenwashing und allen anderen Formen der Vereinnahmung durch Konzerne und deren Vertreter*innen.
Wir verlangen einen möglichst hierarchiefreien Theaterapparat, der vorbildhaft in die Gesellschaft wirkt. Wir verlangen eine Öffnung der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz für die linke feministische und antikapitalistische Community Berlins. Stadt- und
Mieter*inneninitiativen, Theater- und Kunstkollektive, Aktivist*innen, Wohnungslose, politische Gruppen, Autor*innen, Musiker*innen, Schauspieler*innen, Hacker*innen, Besetzer*innen – wir alle gemeinsam fordern ein Theater für uns alle.

Dieser Alternative Gipfel bietet einen Vorgeschmack auf die kommende Theaterrevolte.

Zum vorläufigen Programm (Stand 27. Juni zu ergänzen)

Redebeiträge – es wird außerdem eine permanente Open-Mike-Situation hergestellt für Beiträge zur Gentrifizierung, prekäre Theater- und Kunstarbeit, Verdrängung linker Kulturräume, Widerstandsstrategien,

Wohnungslosenvertretung
Rosalia Raabe-Bluhm – StaubzuGlitzer
Evelyn Annuß – FU Berlin
Dietlind Schmidt (Betroffene)
Abel vom Acker – die Ratten
Vertreung Wagenburg Rummelsbucht
Liviana Bath – Kuringa – Theater der Unterdrückten
Yver Ohm – Hidden Institute
Lea-Sophie Schiel – Hysterisches Globusgefühl
Carolin Mylord – Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
Heimo Lattner – UdK/Tunix
Florian Hackenberger – Ostkreuz
Mateja Meded – Schauspielerin
Ersan Mondtag – Regisseur
Luise Grell – Papagei Allerlei Varieté
Prof. Alice Creischer
Luise Meier – MRX Maschine
Oliven Berg
Karsten Krampitz – Autor/Historiker
Rob Kraatz – Regisseur
Nicole Lindner /AG Soziales der Mieter*innen-Partei
René Pollesch – Volksbühne Am Rosa-Luxemburg-Platz
Feier Bekenntnis Berlin
Annette Maechtel
Mex Schlüpfer – Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz
Lale Willan – Künstlerin
Norman Ohler – Autor
Frank Künster – Türsteher, Schauspieler
Anselm Lenz – Dramaturg, Journalist
Nazife Demir – BerlinmeetsWroclove
Vertreter*innen verschiedener Jugendgruppen
AJOC
Jugendzentrum POTSE
u.v.m.

Workshops/Informationen:
Leute für die Meute/Meuterei Soli-Gruppe
Zur Situation von Wohnungslosen- Workshop
CCCB – Discordia Berlin /technical Support
Vertretung von #besetzen – Info
Jugendzentrum Potse: Frei-T-räume – Vortrag
Dr. Podinski /XLterrestrials and the CiTiZEN KiNO
Manuel Eickmann/Gangway E.V.
Siebdruckwerkstatt (AJOC und Potse Berlin)
Eifersucht überwinden/ Taking apart Jealousy – Ben Bela Böhm Nazife Demir – Recycling/Upcycling/No waste/ Sharing is caring Cryptoparty.in/berlin – emanzipatorischer Umgang mit Daten im Netz Stuhlkreis-Revolte – Workshop zum kollektiven Arbeiten
Safer Nightlife Berlin – zum sicheren Drogenkonsum/Safer Use FAU – Freie Arbeiter*innen Union – Organisation prekär Beschäftigter Kai Padberg – Fishbowl-Diskussion zu Kollektiver Intendanz
Julius Zukowski-Krebs – Lyrikslam/Wie aus einem ich ein Wir werden kann Permakultur – Peace of Land
Foodsharing – Infoveranstaltung
Malerei Workshop
Politisierung im Öffentlichen Raum
Konzept Freifunk
Modern Money Input
Padowatch – Bausumpf und Immobilienmafia
Kollektiv Extase mit „Mut zur Wut!“

Panels/ Podiumsdiskussionen:
es werden immer auch spontan Publikumsvertreter*innen mitwirken können

Mitbestimmungstheater – eine Berliner Errungenschaft
Kollektive Intendanz neu denken
Gentrifizierung und Stadtentwicklung
Panel der Kleinstparteien
Bedrohte Räume

Lesungen/Ausstellungen/Installationen/Musik/Konzerte:
AJOC – Poetryslam zu Vedrängung und Feminismus
Kollektiv KulturKombüse
Ute Bella Donner – Rettungsschirme für die Volksbühne (Umbrella Peace Art), „Chance 2017“ Malerei,
Fotoausstellung/ Proteste an der Volksbühne
Anke Westermann – Installation
Juliane Beer Der abgetakelte Glanz der Arbeiter*innenromantik (die nie eine war)
Andreas Wilcke – Installation
Kristjan Knall – Lesung/Syndikat
Clementine Pohl und NIE – Kurzfilm „Test the West“
Haus Bartleby e.V.; Anselm Lenz – Installation, Interviews mit Bernadette LaHengst, Angela Richter & Schorsch Kamerun
Lydia Dykier – Film „Nadryw- Volksbühne als letzte Realität“ Rob Kraatz
Heimo Lattner – Kollektive Lesung zur Räumung der Volksbühne am 28.09.2017
Adi Pro: Konzert
Philine Reimer: Kurzfilm
Lale Willan – Ausstellung
Mesu Diye – Konzert
The Guru – 12volt Band – Spoken word Punk Jazz – Konzert
Aileen Phoenix – Konzert
Beatyov – Konzert
Ben Galo – Konzert
Sally Jazz Kollektiv – Konzert

Performances/ Inszenierungen
– EGfKA // CACA, PIPI, CAPITALISTE? PAST FORWARD NOW! Die
Agitp(r)opper*innen der EGfKA p/remixen ihre liebsten Revolutionary Leftovers
– The Kurt Raab Brigade featuring Sacha Kahir with Sean Bonney, EC Davies an Samin Son: We are delinquents! We are crazed! We are strangers! We are the enemy within! Artists mixing lyrical and sound poetry, music, dance, video, humour, theory and fabric. We critique the critics of the critique of criticla ciriticism. We are shape shifters and art is our weapon.

– Hysterisches Globusgefühl / seit 2011 als Kollektiv an der Schnittstelle von Kunst und politischer Aktion. In ihrem Beitrag plädieren sie für eine strikte Demokratisierung der Theaterlandschaft. Dabei diskutieren sie, wie kollektive Leitungsstrukturen aussehen könnten und entwerfen am Beispiel Volx_Bühne ein utopisches Modell eines basisdemokratischen Theaters der Zukunft
– Fernando Perez: Geschichten aus Licht – Die Geschichten aus Licht, eine Form vom Theater, in der das Licht und die Dunkelheit eine sehr wichtige Rolle spielen. Die Puppen und die Figuren sind, ursprünglich Lichtskulpturen die sich, nach einigen Jahren des Experimentierrens, in Wesen verwandelten und lebendig wurden.
– Papagei Allerlei Varieté show mit Marcela Dias, Fränze Kellig und Luise Grell /RAW
– Fabian Jung als Sad Ed , performing Sad Ed
– Lydia Dykier + Ensemble mit AMOK: Revolutionskitch und Riotporn. Süchte einer psychotischen Intensität. Wir befinden uns in der Zeit nach der unmöglichen Revolution. Medea, die Brüdermörderin, gelangt in die Vergangenheit um sich zu rächen. Es geht nicht nur um das Wetter von Gestern. Das Land sollte vom Feinde befreit werden, der ist aber überall, Verschwörungen innerhalb der Verschwörungen. Der Regisseur wurde getötet. Die Vorstellung fällt aus, die muss aber stattfinden. Es geht um Kino und Waffen, Dekadenz und Gewalt, sieht sehr persönlich aus, ist aber NIE persönlich! Verräter! Veräter! Verräter! Überall. Wo ist der Feind? Wo ist der Feind? Was machen wir mit dem Feind? Was machen wir mit dem Feind? Wir vernichten ihn. Also dit is keene Kunst mehr.

DJ-Sets
Swinka – von Techno zu Dub, von Techhouse zu Minimal.
Svenja und Selma/ Plattenstreich – World deep house begleitet von E-Violine
Mina da Lua – Feier Bekenntnis Berlin/Female Pressure

Küfa/Volxküche VOR dem Mensch Meier
Auf Spendenbasis werden mehrere Kollektive u.a. die KulturKombüse und die AJOC vegane und vegetarische Mahlzeiten anbieten – wer nix hat, zahlt nix.